Wenn Worte ihren Weg suchen
Stottern – wenn der Redefluss gehemmt ist
Stottern ist weit mehr als ein hörbares Stocken beim Sprechen. Der Mensch weiß meist genau, was er sagen möchte – doch die Worte lassen sich in diesem Moment nicht so fließend aussprechen. Laute oder Silben wiederholen sich, werden gedehnt oder das Sprechen scheint für einen Augenblick wie blockiert.
Gerade bei Kindern kann sich der Redefluss in Phasen von Anspannung, Aufregung oder emotionaler Belastung deutlich verändern. Zeitdruck, hohe Erwartungen oder das Gefühl, etwas besonders schnell oder „richtig“ sagen zu müssen, können vorhandenes Stottern zusätzlich verstärken. Dabei ist wichtig: Stottern entsteht nicht einfach durch Stress oder falsches Verhalten der Eltern. Es können verschiedene Faktoren zusammenspielen.
Mit der Zeit kann jedoch etwas entstehen, das tiefer geht als die eigentliche Sprechblockade: die Angst vor dem nächsten Wort. Wer bereits erwartet, wieder ins Stocken zu geraten, spannt sich möglicherweise noch stärker an. Manche Menschen beginnen dann, bestimmte Wörter oder Situationen zu vermeiden, sprechen weniger oder ziehen sich zurück.
Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Redefluss zu schauen, sondern auch auf das, was sich hinter der Anspannung zeigt: Wo entsteht Druck? Wo fehlt Sicherheit? Wo besteht die Angst, bewertet, ausgelacht oder nicht verstanden zu werden?
Ein ruhiges Gegenüber kann viel bewirken. Nicht drängen, nicht verbessern, nicht den Satz zu Ende sprechen – sondern Zeit geben, Blickkontakt halten und wirklich zuhören.
Denn hinter jedem stockenden Wort steht ein Mensch, der etwas zu sagen hat.
Manchmal braucht die Stimme keinen Druck, sondern einen Raum, in dem sie sich in ihrem eigenen Tempo entfalten darf.
© Monika Pilz · Alle Rechte vorbehalten
Stottern ist weit mehr als ein hörbares Stocken beim Sprechen. Der Mensch weiß meist genau, was er sagen möchte – doch die Worte lassen sich in diesem Moment nicht so fließend aussprechen. Laute oder Silben wiederholen sich, werden gedehnt oder das Sprechen scheint für einen Augenblick wie blockiert.
Gerade bei Kindern kann sich der Redefluss in Phasen von Anspannung, Aufregung oder emotionaler Belastung deutlich verändern. Zeitdruck, hohe Erwartungen oder das Gefühl, etwas besonders schnell oder „richtig“ sagen zu müssen, können vorhandenes Stottern zusätzlich verstärken. Dabei ist wichtig: Stottern entsteht nicht einfach durch Stress oder falsches Verhalten der Eltern. Es können verschiedene Faktoren zusammenspielen.
Mit der Zeit kann jedoch etwas entstehen, das tiefer geht als die eigentliche Sprechblockade: die Angst vor dem nächsten Wort. Wer bereits erwartet, wieder ins Stocken zu geraten, spannt sich möglicherweise noch stärker an. Manche Menschen beginnen dann, bestimmte Wörter oder Situationen zu vermeiden, sprechen weniger oder ziehen sich zurück.
Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Redefluss zu schauen, sondern auch auf das, was sich hinter der Anspannung zeigt: Wo entsteht Druck? Wo fehlt Sicherheit? Wo besteht die Angst, bewertet, ausgelacht oder nicht verstanden zu werden?
Ein ruhiges Gegenüber kann viel bewirken. Nicht drängen, nicht verbessern, nicht den Satz zu Ende sprechen – sondern Zeit geben, Blickkontakt halten und wirklich zuhören.
Denn hinter jedem stockenden Wort steht ein Mensch, der etwas zu sagen hat.
Manchmal braucht die Stimme keinen Druck, sondern einen Raum, in dem sie sich in ihrem eigenen Tempo entfalten darf.
© Monika Pilz · Alle Rechte vorbehalten